
dib – Die Integrativen Betriebe Österreich ist die gemeinsame Dachmarke von acht Integrativen Betrieben in Österreich. Die Dachmarke macht ihre gemeinsamen Werte, Leistungen und Qualitätsstandards sichtbar.
Die Integrativen Betriebe verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung. Sie schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderungen, produzieren hochwertige Produkte und erbringen professionelle Dienstleistungen für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber.
Zur Dachmarke dib –Die Integrativen Betriebe Österreich gehören acht Unternehmen und ihre Marken:
- ABC Auftragsfertigung (ABC Service & Produktion Integrativer Betrieb GmbH)
- GWS Salzburg (Geschützte Werkstätten – Integrative Betriebe Salzburg GmbH) mit Lieber Wieder und s'Lieblingsstückl
- GW St. Pölten (GW St. Pölten Integrative Betriebe GmbH)
- GW Tirol (Geschützte Werkstätte Integrative Betriebe Tirol GmbH) mit Werkstück
- GW Wiener Neustadt (GW Wiener Neustadt Integrative Betriebe GmbH)
- Team Styria (Team Styria Werkstätten GmbH) mit Wohlfühladen
- teamwork (teamwork Holz- und Kunststoffverarbeitung GmbH) mit Su&Du und Woody Raumakustik
- wienwork (Wien Work-integrative Betriebe und AusbildungsgmbH) mit Michls, Digital Media, Möbelflechterei und Zehner Stiege
Alle acht Betriebesind eigenständige Unternehmen. Gemeinsam treten sie unter der Dachmarke dib– Die Integrativen Betriebe Österreich auf und stehen für Qualität,Verlässlichkeit und Inklusion.
Die Integrativen Betriebe Österreich sind an mehreren Standorten vertreten:
- Kärnten – ABC Auftragsfertigung: Klagenfurt, Villach-Landskron und Wolfsberg
- Salzburg – GWS Salzburg: Salzburg, Bruck an der Großglocknerstraße und St. Margarethen im Lungau
- Niederösterreich – GW St. Pölten: St. Pölten und Gmünd; GW Wiener Neustadt: Wiener Neustadt
- Tirol – GW Tirol: Vomp und Imst
- Steiermark – Team Styria: Graz, Kapfenberg, Spielberg und Trieben
- Oberösterreich – teamwork: Linz, Braunau, Neuhofen, Ried und Steyr
- Wien – wienwork: Standorte in Wien-Donaustadt sowie Projekte in weiteren Wiener Gemeindebezirken
Dadurch sind die Integrativen Betriebe in vielen Regionen Österreichs vertreten und bieten ihre Leistungen für Kund:innen im ganzen Bundesgebiet an.
Integrative Betriebeverbinden wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit sozialer Verantwortung. Sie bieten:
- reguläre Arbeitsplätze mit sozialversicherungsrechtlicher Absicherung
- kollektivvertragliche Entlohnung
- individuelle Unterstützung am Arbeitsplatz, zum Beispiel durch Sozialarbeit oder Arbeitsbegleitung
- hochwertige Produkte und Dienstleistungen für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber
Die Integrativen Betriebe bieten ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Je nach Standort gehören dazu unteranderem:
- E-Technik und Montagen
- Holzverarbeitung
- Metallverarbeitung
- Kunststoffverarbeitung und Kunststoffbearbeitung
- Mechatronik
- Druck, Werbemittel und Souvenirs
- Textilbearbeitung und Textilreinigung
- Gastronomie
- Dienstleistungen
Das konkrete Angebot variiert je nach Betrieb und Standort.
Die IntegrativenBetriebe sind Ansprechpartner für verschiedene Zielgruppen:
- Menschen mit und ohne Behinderungen, die eine Beschäftigung oder Lehrstelle suchen.
- Unternehmen, die zuverlässige Partner für Produktion und Dienstleistungen in der Region suchen.
- Öffentliche Auftraggeber, die Leistungen mit Fokus auf soziale und nachhaltige Beschaffung sowie regionale Wertschöpfung vergeben möchten.
Ja. Integrative Betriebe sind wirtschaftlich tätige Unternehmen. Sie produzieren Waren und erbringen Dienstleistungen für Unternehmen, öffentliche Auftraggeber und teilweise auch Privatkund:innen.
Gleichzeitig erfüllen sie einen gesetzlichen Auftrag zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung.
Integrative Betriebesind wirtschaftlich tätige Unternehmen mit regulären Arbeitsverhältnissen.Mitarbeiter:innen erhalten einen kollektivvertraglich geregelten Lohn undarbeiten unter marktwirtschaftlichen Bedingungen.
Im Unterschied zuvielen Tagesstätten wie zB. Einrichtungen der Lebenshilfe stehen inIntegrativen Betrieben reguläre Beschäftigung, wirtschaftliche Produktion undlangfristige Teilhabe am Arbeitsmarkt im Mittelpunkt.
Integrative Betriebe ermöglichen Menschen mit Behinderungen gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben. Gleichzeitig stärken sie die regionale Wirtschaft, schaffen hochwertige Arbeitsplätze und bieten Unternehmen professionelle Produkte und Dienstleistungen.
Damit verbinden siesoziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und leisten einenwichtigen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft.
In Integrativen Betrieben arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen gemeinsam mit Kolleg:innen ohne Behinderung.
Dazu gehören zum Beispiel Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Lernbehinderungensowie Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Eine Behinderung sagt nichts über die Qualität der Arbeit aus. Entscheidend sind Ausbildung, Erfahrung und die passende Aufgabe. Unsere Mitarbeiter:innen arbeiten professionell, sorgfältig und zuverlässig – in der Produktion, in Dienstleistungen, in der Technik und in der Verwaltung.
Vielfältige Teams bringen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven ein. Das stärkt Zusammenarbeit, Lösungsorientierung und Qualität im Arbeitsalltag.
Alsmarktwirtschaftlich ausgerichtete Unternehmen erwirtschaften IntegrativeBetriebe einen wesentlichen Teil ihrer Einnahmen durch den Verkauf ihrerProdukte und Dienstleistungen.
Zusätzlich erhaltensie Förderungen aus dem Ausgleichstaxfonds und von den jeweiligenBundesländern. Diese Förderungen gleichen behinderungsbedingte Mehraufwendungenaus und unterstützen die Bereitstellung und dauerhafte Sicherung von Arbeits-und Ausbildungsplätzen für Menschen mit Behinderungen.
Rund 3.400 Mitarbeiter:innen arbeiten in den Integrativen Betrieben Österreich (Stand Kennzahlen: August 2026). Damit zählen sie zu den größten Arbeitgebern für Menschen mit Behinderungen in Österreich und zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg und Inklusion erfolgreich zusammenwirken können.
