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Die Integrativen Betriebe Österreich: Gemeinsamer Auftrag, starke Leistungen

dib – Die Integrativen Betriebe Österreich ist die Dachmarke von acht Integrativen Betrieben in Österreich.

Gemeinsam stehen sie für wirtschaftliche Leistung, hohe Qualität, regionale Wertschöpfung und gelebte Inklusion. Mit rund 3.400 Mitarbeiter:innen an 24 Standorten sind die Integrativen Betriebe Österreich österreichweit präsent und gleichermaßen verlässlicher, regionaler Partner für Kund:innen, wie auch ein wesentlicher Akteur der heimischen Wirtschaft.

Acht Betriebe, eine gemeinsame Dachmarke

Die Dachmarke dib – Die Integrativen Betriebe Österreich vereint acht Betriebe: ABC Auftragsfertigung, GWS Integrative Betriebe Salzburg, GW St. Pölten, GW Tirol, GW Wiener Neustadt, Team Styria, teamwork Holz- und Kunststoffverarbeitung und Wien Work. Trotz unterschiedlicher regionaler Verankerung und fachlicher Schwerpunkte eint sie ein gemeinsamer Anspruch: wirtschaftliche Leistung, hohe Qualität und soziale Verantwortung. Die Integrativen Betriebe Österreich zeigen, dass Inklusion und wirtschaftlicher Erfolg einander nicht ausschließen, sondern einander stärken.


Breites Leistungsspektrum für Wirtschaft, öffentliche Hand und Privatkundschaft

Das Leistungsspektrum der Integrativen Betriebe Österreich umfasst professionelle Angebote in den Kompetenzbereichen E-Technik und Montagen, Holz-, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Mechatronik, Druck, Werbetechnik, Werbemittel und Souvenirs, Textilbearbeitung und -reinigung, Polsterarbeiten, Gastronomie sowie Dienstleistungen. Dazu zählen unter anderem Outsourcing- und Montagelösungen, technische Fertigung, Druck- und Textilservices, Catering, Recyclingtätigkeiten sowie Reinigung, Sanierung, Renovierung und Grünraumpflege. Während einige Betriebe vor allem für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber tätig sind, bieten andere ihre Leistungen und Produkte auch direkt für Privatkundinnen und Privatkunden an.


Regional verankert, wirtschaftlich leistungsfähig

Die Integrativen Betriebe Österreich sind in ihren Regionen fest verankert und zugleich österreichweit präsent. Ihre Leistungen entstehen an Standorten in mehreren Bundesländern und tragen zur regionalen Wertschöpfung bei. Gleichzeitig stehen die Betriebe für Fachkompetenz, Verlässlichkeit und hohe Qualitätsstandards. Die Dachmarke dib macht diese gemeinsamen Stärken sichtbar und bündelt ein Leistungsangebot, das sich im freien Wettbewerb behauptet.


Integrative Betriebe: Arbeiten unter fairen und stabilen Rahmenbedingungen

Integrative Betriebe sind Unternehmen, die wirtschaftliche Leistung mit einem klaren sozialen Auftrag verbinden. Sie schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderungen und bieten dabei stabile, gerecht entlohnte und kollektivvertraglich abgesicherte Beschäftigung. Was sie besonders auszeichnet, ist die Verbindung von professionellen Leistungsanforderungen mit individueller Förderung, Entwicklungsmöglichkeiten und einem Arbeitsumfeld, das auf Teilhabe, Verlässlichkeit und langfristige Perspektiven ausgerichtet ist.


Arbeit und Ausbildung mit Perspektive

Ein wesentliches Merkmal der Integrativen Betriebe Österreich ist die Verbindung von Arbeit und Ausbildung. Die Betriebe bieten Lehrstellen in über 30 verschiedenen Lehrberufen an und gehen dabei auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Lehrlinge ein. Das Angebot reicht von technischen und handwerklichen Berufen bis zu Ausbildungsmöglichkeiten in Verwaltung, Dienstleistung, Gastronomie, Textil sowie Druck, Medien und Design. Damit sind die Integrativen Betriebe Österreich nicht nur Arbeitgeber, sondern auch wichtige Ausbildungsstätten mit Perspektive. Über 400 Lehrlinge absolvieren ihre Lehre in den Integrativen Betrieben Österreich.


Ausgleichstaxfonds als wichtige Grundlage

Ein wesentlicher wirtschaftlich-rechtlicher Rahmen für die Integrativen Betriebe Österreich ist der Ausgleichstaxfonds nach dem Behinderteneinstellungsgesetz. Unternehmen ab einer bestimmten Beschäftigtenzahl müssen begünstigt behinderte Menschen beschäftigen; wird diese gesetzliche Pflicht nicht erfüllt, ist eine Ausgleichstaxe zu entrichten. Aus diesen Mitteln wird der Ausgleichstaxfonds gespeist, der der Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt dient. Bei Integrativen Betrieben tragen staatliche Förderungen dazu bei, behinderungsbedingte Mehraufwendungen auszugleichen. So schafft der Fonds eine wichtige Grundlage dafür, dass qualitätsvolle Arbeit, Ausbildung und Inklusion in einem marktwirtschaftlichen Umfeld möglich sind.

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